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Neue Fertigungshalle in SarstedtAm Standort Sarstedt entsteht in Verbindung zu den bestehenden Gebäudeteilen eine Fertigungshalle zur Herstellung von Großmaschinen.[ [mehr] ]

ANTRIEBSSYTEME – MIT SYSTEMVERANTWORTUNG DURCH HELMKEHELMKE ist eine weltweit anerkannte Kompetenz für die Lieferung von kompletten Antriebssystemen.Die Umrichterschränke engineered by HELMKE werden für kunden- und branchenbezogene Applikationen projektiert und gefertigt.[ [mehr] ]

6 MW HELMKE VOLLLASTPRÜFFELDUm den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und dem Anspruch, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu arbeiten, hat die HELMKE-Gruppe am Standort Pulversheim (Elsass / Frankreich) in ein neues Systemprüffeld investiert. Das Prüffeld steht auch für Kundenabnahmen und für externe [...][ [mehr] ]

HELMKE Schleifringläufermotoren - Überzeugen durch eine längere Lebensdauer

Schleifringläuferasynchronmotoren sind das Herz vieler Antriebsanwendungen im hohen Leistungsbereich. Sie sind in der Grundstoffindustrie wie bei der Gewinnung von Erzen und anderen Gesteinen oder in der Bindemittelindustrie wie bei der Zement-, Kalk- und Gips-herstellung für den Antrieb von Brechern, Rollenpressen und Mühlen aber auch für den Antrieb großer Lüfter, Pumpen und sonstiger Förderantriebe am Meisten verbreitet.

Der höchst robuste und hocheffiziente Kurzschlussläuferasynchronmotor hat jedoch leider die Eigenschaften, die einen direkten Motorstart am Netz schwierig oder unter bestimmten Umständen unmöglich machen. Insbesondere bei Stillstand und bei geringen Drehzahlen beim beginnenden Anlauf erzeugen sie nur ein geringes Moment während sie gleichzeitig einen hohen Strom als mehrfaches des Bemessungsstroms aufnehmen. Daher begrenzt die angetriebene Maschine, der technologische Prozess oder das speisende Netz die Anwendung dieses einfachen Antriebssystems.

Beispielsweise benötigt eine gefüllte Mühle ein sehr hohes Anlaufmoment oder sogar ein spezielles, erhöhtes Losbrechmoment, welches sehr viel höher als das Bemessungsmoment des verwendeten Motors sein kann. Das hohe Trägheitsmoment einer gefüllten Mühle führt zusätzlich zu langen Anlaufzeiten, so dass das hohe Moment für die gesamte, lange Dauer des Startvorgangs auch bei kleinen Drehzahlen erforderlich ist. Sobald der technologische Prozess mehrere Starts pro Tag bedingt, sind die thermischen Belastungen des Antriebssystems entsprechend hoch und können eine Begrenzung der maximalen Anzahl von Starts erfordern.

Im Falle eines großen Anteils der Motorbemessungsleistung bezogen auf die Gesamtleistung des speisenden Netzes führt ein hoher Startstrom zu einem starken Spannungseinbruch, der wiederum parallel angeschlossene Verbraucher in ihrem ordnungsgemäßen Betrieb beeinträchtigen kann. Dieses ist insbesondere dann gegeben, wenn einzelne Motoren hoher Leistung im Vergleich zur verfügbaren Netzanschlussleistung vorhanden sind.

Die Ausführung als Asynchronmotor mit Schleifringen ermöglicht bei geeigneter Dimensionierung des Anlassers ein Anlaufmoment in der Größenordnung des Kippmoments des Motors, was im Allgemeinen dem zwei- bis dreifachen des Bemessungsmoments entspricht, während der Anlaufstrom dem Bemessungsstrom entspricht oder geringfügig höher ist.

Unter diesen Umständen ist der Einsatz von Schleifringläufermotoren oft sinnvoll. Im Gegensatz zu Antriebsanwendungen mit Frequenzumrichter wo diese für hohe Anlaufmomente stark überdimensioniert sein müssen und im kontinuierlichen Betrieb verlustbehaftet sind, ist beim Schleifringläufermotor das hohe Anlaufmoment motorimmanent und nur der Anlasser während des Startvorgangs kurzzeitig, zusätzlich verlustbehaftet. Die Änderung der Motorkennlinie mit Hilfe externer Widerstände im Läuferkreis des Motors bedingt nur geringfügig höhere Verluste im Motor, so dass die Anzahl zulässiger Starts nicht mehr durch die Motorerwärmung begrenzt ist.

Allgemeine Spezifikationen:

  • Sehr hohes Anlaufmoment, zwei bis dreimal so hoch, wie das Bemessungsmoment
  • Geringer Anlaufstrom, nicht oder nur geringfügig höher als der Bemessungsstrom
  • Keine Begrenzung der Hochlaufzeit und Anzahl der Motorstarts
  • Keine oder sehr geringe Drehmomentstöße während des Motorstarts in Abhängigkeit des verwendeten Anlassers
  • Hoher Wirkungsgrad während des konstanten Betriebs (keine Umrichterverluste)
  • Keine speziellen Umgebungsbedingungen
  • Keine Netzrückwirkungen
  • Keine EMV Maßnahmen und keine speziellen Anschlussleitungen erforderlich
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